Fünfmal Silber, einmal Gold | 11.06.2018

Hohe Ehrungen für Straßen- und Tiefbauer

Edelmetallregen in Düsseldorf: Die Baugewerblichen Verbände zeichneten gleich fünf Straßen- und Tiefbauunternehmer mit Silbernen und einen mit der Goldenen Ehrennadel aus. Silber ging an Alfred Bogatzki, Joachim Burger, Dietmar Frenken, Martin Höhler und Hans-Joachim Künzel. Gold erhielt Joachim Selzer.

 - v.l.: Joachim Burger, Dietmar Frenken, Martin Höhler, Alfred Bogatzki, Joachim Selzer und Hans-Joachim Künzel.
v.l.: Joachim Burger, Dietmar Frenken, Martin Höhler, Alfred Bogatzki, Joachim Selzer und Hans-Joachim Künzel.
Foto: Baugewerbliche Verbände

Selzer, Vorsitzender des Straßen- und Tiefbau-Verbandes Nordrhein-Westfalen, wurde die Goldene Ehrennadel der Baugewerblichen Verbände (BGV) vom Präsidenten Rüdiger Otto überreicht. Selzer habe sich große Verdienste um das Straßen- und Tiefbaugewerbe erworben und viel Gutes getan für den Berufsstand, lobte Otto. Die Ehrennadel solle daher „dokumentieren, dass wir sein Engagement und sein Fachwissen sehr schätzen“. Der Krefelder steht bereits seit 15 Jahren an der Spitze des Verbandes, nachdem er zuvor schon fünf Jahre im Vorstand und im Ausschuss für Tarif- und Sozialpolitik mitgewirkt hatte. Dieser lange Zeitraum beweist laut Rüdiger Otto, „dass Joachim Selzer in höchstem Maße das Vertrauen des übrigen Vorstandes genießt und seine Aufgabe offensichtlich ganz in Ihrem Sinne erfüllt“. Auch in seiner Innung Linker Niederrhein ist Selzer sehr aktiv, zunächst als stellvertretender Obermeister, inzwischen längst als Obermeister.

Der Geehrte bekannte, die Arbeit im Verband mache ihm „richtig viel Spaß und bringt mich auch persönlich weiter. Wir führen hier immer sehr intensive, manchmal durchaus kontroverse Diskussionen, kommen anschließend aber stets zu einem guten Konsens“.

Die Kollegen, denen Selzer dann die Ehrennadel übergab, seien „alle eine große Bereicherung für den Verband und die Branche. Ohne Menschen wie sie würde „der Laden“ des selbstverwalteten Handwerks nicht so gut laufen, wie er es seit Jahrhunderten tut. Dafür opfern diese Unternehmer Zeit und Kraft.“ Dies geschehe meist eher im Stillen, solle nun aber öffentlich gewürdigt werden.

Alfred Bogatzki aus Münster ist seit 2004 Obermeister der dortigen Innung und seitdem auch im Vorstand des Straßen- und Tiefbau-Verbands. Joachim Burger war zunächst Obermeister in der Bonner Innung, nach deren Fusion mit den Kölner Kollegen stellvertretender Obermeister und ist dort jetzt wieder Obermeister. Mit Dietmar Frenken aus Hückelhoven zeichnete Joachim Selzer seinen Stellvertreter als Vorsitzender aus. Er hatte seine ehrenamtliche „Karriere“ als stellvertretender Obermeister der Innung Rurtal begonnen. Seit 2008 ist er deren Obermeister. 2006 wurde er erstmals in den Verbandsvorstand gewählt. Das NRW- Straßen- und Tiefbaugewerbe vertritt er daneben als Vorstandmitglied beim Güteschutz Kanalbau.

Martin Höhler leitet in Dortmund das älteste Bauunternehmen der Stadt (gegründet 1898). Er war zunächst stellvertretender Obermeister, ist inzwischen Obermeister und Mitglied im Vorstand der Kreishandwerkerschaft. Seit 2010 wirkt er im Verbandsvorstand mit. Darüber hinaus vertritt er den Verband auf Bundesebene und im Beirat der Infrastrukturmesse Infratech.

Hans-Joachim Künzel kommt aus Menden. Seine Kollegen in der Straßenbauer-Innung Südwestfalen wählten ihn 1983 zum ersten Mal in das Obermeister-Amt. Dieses hatte er dann drei Jahrzehnte inne. Parallel war er von 1989 bis 2013 Kreishandwerksmeister. Besonderen Wert hat Künzel stets auf das Thema Ausbildung gelegt als Zukunftssicherung für die Branche.