Xcentric Ripper | 02.07.2018

Wirtschaftlichkeit deutlich gesteigert

Ein Bagger wird erst mit Hilfe von Anbaugeräten zum effizienten und multifunktionalen Geräteträger. Deutlich wird das bei der Eckl GmbH mit ihrem Kalksteinbruch in Hemau.

 - Der XR60 arbeitet schonend und kraftstoffsparend mit der Trägermaschine ZX690
Der XR60 arbeitet schonend und kraftstoffsparend mit der Trägermaschine ZX690
Foto: Kiesel

Seit dem Frühjahr 2017 hat sich die Produktivität im Steinbruch deutlich verbessert, weil der Hitachi ZX670-5 mit Hilfe des Xcentric Rippers XR60 das Gestein löst und dabei ein Mehrfaches schneller arbeitet, als dies bisher möglich war.

Seit der Steinexpo 2014 setzt Eckl auf den ZX670-5. Das Kalkgestein, das im Steinbruch in unterschiedlich harten Schichten vorkommt, wurde bis zum Frühjahr 2017 mit Hilfe eines Hydraulikhammers gelöst. Da Sprengungen an diesem Standort verboten sind, war der Hydraulikhammer die einzige Alternative, um die Produktion aufrechtzuerhalten. Der Bagger löst das Gestein, das direkt an der Wand gebrochen wird, Radlader transportieren das in unterschiedliche Körnungen klassierte Material auf Halde und verladen es schließlich nach dem Verkauf.

Überzeugende Gerätevorführung

Kiesel-Vertriebsrepräsentant Albert Sachsenhauser brachte bei Unternehmenschef Günter Eckl und dessen Enkel Benjamin den Ripper ins Gespräch und bot eine Vorführung an, die durch den Anbaugerätespezialisten Eberhard Bierer an zwei Tagen im Herbst 2016 zunächst mit dem XR50 durchgeführt wurde. Bereits bei dieser Vorführung überzeugte das Anbaugerät Inhaber und Maschinenführer mit seiner Leistung. Durch das Schnellwechselsystem OilQuick OQ90 waren auch die idealen Voraussetzungen für den schnellen Gerätewechsel vorhanden. Nach einigen Monaten im Einsatz steht fest: Das Gestein im Kalksteinbruch ist ideal für den Ripper-Einsatz: Es ist schichtig und von mittlerer Härte. Die beiden Maschinenführer, die das Gerät im Wechsel bedienen, sind sich einig, dass sie in der gleichen Zeit drei bis vier Mal so viel Gestein lösen kön-nen, als dies der Fall war, als noch allein mit dem Hammer gearbeitet wurde. Heute wird nur noch bei ganz hartem Gestein oder am Anfang einer Wand auf den Hammer gewechselt, um dem Ripper den idealen Ansatzpunkt zu bieten. Durch die OQ90 kann dies mehrfach am Tag problemlos in weniger als einer Minute getan werden. Benjamin Eckl zieht ein positives Resümee: „Seit wir den Ripper haben, sind wir in der Gewinnung deutlich wirtschaftlicher geworden.“

Das Gerät benötigt als geschlossenes System wenig Wartung und kann auch unter Wasser eingesetzt werden. Es ist weitgehend selbstschmierend, die Schmier-stellen benötigen nur alle paar hundert Stunden eine Kontrolle ebenso wie der Luftdruck. Dazu kommt etwa jährlich ein Ölwechsel sowie je nach Gestein der Zahnwechsel. In der Handhabung muss laut Maschinenführer darauf geachtet werden, dass der Ripper gerade angesetzt und immer zu sich hergezogen wird, um schnell viel Material lösen zu können. Wichtig ist auch ein guter Ansatzpunkt am Anfang einer neuen Wand, um Leerschläge zu vermeiden und das Trägergerät zu schonen.