A 52 | 02.08.2017

Vollsperrung als Meilenstein

Mit dem Einbau des Offenporigen Asphaltes unter Vollsperrung an zwei Wochenenden ist der erste Bauabschnitt zwischen Essen-Kettwig und Essen-Ost saniert.

Auf einer Strecke von 8 km erneuert Strassen.NRW in beiden Fahrtrichtungen die Fahrbahnen von der Schottertragschicht bis zur Deckschicht und die Entwässerungsleitungen. Darüber hinaus werden Brücken, Lärmschutzwände, Verkehrszeichenbrücken und Schutzeinrichtungen saniert, ertüchtigt und erneuert. Die Maßnahme läuft seit Juni 2016.

 - Die Baustelle im ersten Bauabschnitt auf der A 52 mitten in Essen ist Geschichte
Die Baustelle im ersten Bauabschnitt auf der A 52 mitten in Essen ist Geschichte
Foto: Strassen.NRW

Der erste Bauabschnitt umfasste die grundhafte Erneuerung der A 52 zwischen den Anschlussstellen Essen- Kettwig und Essen-Rüttenscheid. In den Sommerferien wurde der lärmmindernde offenporige Asphalt eingebaut. Am vorletzten Juliwochenende wurde er in Fahrtrichtung Bochum hergestellt, am vergangenen Wochenende die Fahrtrichtung Düsseldorf. Dazu wurden die Fahrtrichtungen jeweils von Freitag ab 22 Uhr bis Montag um 5 Uhr komplett gesperrt.

Straßen.NRW hatte diese Arbeiten bewusst auf das verkehrsärmere Wochenende und in die Ferienzeit gelegt, da die A 52 eher eine Pendlerstrecke ist. Um die Arbeiten und die damit verbundenen Verkehrsbehinderungen so schnell wie möglich beenden zu können, wurde zudem jeweils „rund um die Uhr" (24 Stunden) gebaut. Da der Einbau witterungsabhängig ist, wurde in die Planungen einbezogen, die Vollsperrungen an weiteren Wochenende durchführen zu können.

Der zweite Bauabschnitt führt von der Anschlussstelle Essen-Rüttenscheid bis zum Autobahndreieck Essen-Ost. Der Baubeginn ist für Ende 2018 angesetzt und wird voraussichtlich bis Ende 2021 andauern. Auch in diesem Abschnitt wird ein lärmmindernder offenporiger Asphalt eingebaut. Außerdem werden Schutzeinrichtungen, Entwässerungsleitungen und Verkehrszeichenbrücken erneuert sowie neue Lärmschutzwände errichtet und bereits vorhandene Lärmschutzwände erneuert. 16 Brücken in diesem Abschnitt werden saniert werden.

Straßen.NRW investiert in diesen Abschnitt 40 Mio. Euro aus Bundesmitteln.