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Tarifverhandlungen mit Schlichterspruch beendet

Die Tarifverhandlungen für die rund 800.000 Beschäftigten im Bauhauptgewerbe sind beendet worden. Die Löhne und Gehälter steigen um 5,7 (West) bzw. 6,6 % (Ost). Hinzu sollen Einmalzahlungen und nach langer Zeit wieder ein 13. Monatseinkommen kommen.

„Es waren harte und zähe Verhandlungen, die immer mal am Rande des Scheiterns waren. Das hat sich durch alle Verhandlungsrunden inklusive der 19stündigen Schlichtung gezogen“, so Uwe Nostitz, ZDB-Vorstandsmitglied und Verhandlungsführer Arbeitgeber, zum Ende der Verhandlungen. Nostitz schätze ein: „Mit den 5,7 % haben wir die absolute Obergrenze dessen erreicht, was unsere Unternehmen zu leisten vermögen. Auf der anderen Seite bietet die lange Laufzeit von 26 Monaten den Unternehmen Planungssicherheit, was unsere Zustimmung wiederum leichter gemacht hat.“

Gleichzeitig wurde im Hinblick auf die Annäherung der Ost- an die Westlöhne sowohl in Bezug auf die Lohntabelle wie auch auf die Einführung eines 13. Monatseinkommens einen großen Schritt gemacht. Letzteres gibt es zum ersten Mal seit der Wiedervereinigung, das ab 2020 mit 18 GTL, das entspricht rund 350 Euro gezahlt und in 2021 auf rund 700 Euro (36 GTL) und in 2022 auf rund 1.050 Euro (54 GTL) erhöht wird. Auch die Auszubildenden bekommen in den ersten drei Lehrjahren mehr Geld sowie ein 13. Monatseinkommen.

Die Tarifvertragsparteien haben nun 14 Tage Zeit, dem Tarifvorschlag zuzustimmen.

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Tarifverhandlung ohne Ergebnis vertagt

Nach 36 Stunden Verhandlung ging die 3. Runde in den Tarifverhandlungen im Baugewerbe ohne Ergebnis zu Ende. Die Gewerkschaft habe keine Bereitschaft gezeigt, die am 26. April geführten Verhandlungen fortzusetzen, nachdem die Arbeitgeberseite ein verbessertes Angebot sowohl für die Erhöhung der Löhne und Gehälter als auch für die Übernachtungen auf auswärtigen Baustellen gemacht hatte, meldet der Zentralverband des deutschen Baugewerbes.

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Quast löst Dr. Loewenstein ab

Der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB) hat ein neues Präsidium. Die Mitgliederversammlung hat am 8. November in Berlin Reinhard Quast (61) zum neuen Präsidenten gewählt. Er löst damit an der Verbandsspitze Dr.-Ing. Hans-Hartwig Loewenstein ab.

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Zukunft tanken

Ende Januar fand der Fachkongress „Kraftstoffe der Zukunft“ statt. Der Fachkongress in Berlin bot als Leitveranstaltung der deutschen und europäischen Biokraftstoffwirtschaft ein breites Forum für den Austausch mit internationalen Akteuren aus Politik, Wirtschaft und Forschung.

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Großbaustelle ist beendet

Seit April letzten Jahres hat die Straßen.NRW-Autobahnniederlassung Hamm auf der A 33 zwischen den Anschlussstellen Paderborn-Sennelager und Stukenbrock-Senne umfangreich die Fahrbahn saniert. Diese Maßnahme ist nun fertig.