Foto: Grafik: Technische Akademie Sdwest

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Rohrleitungen instand halten

In fünf Semestern zum Instandhaltungsspezialisten für Rohrleitungssysteme: Die Technische Akademie Südwest an der TU Kaiserslautern bietet diesen Studiengang als berufsbegleitende Weiterbildung an.

Die Werterhaltung des Kanalnetzes gewinnt immer mehr an Bedeutung. Die Vielfalt der angebotenen Sanierungsverfahren macht die kontinuierliche und persönliche Weiterbildung unabdingbar, denn es gilt, die Qualität und den Bestand der Abwasserleitungen in Europa sicherzustellen.

Der von Prof. Dr. Marc Illgen geleitete Studiengang „Instandhaltungsmanagement von Rohrleitungssystemen“ findet mittlerweile zum 15. Mal in Kooperation mit dem Fachbereich Bauen und Gestalten der Hochschule Kaiserslautern sowie dem Verband zertifizierter Sanierungs-Berater für Entwässerungssysteme e.V. (VSB) statt und ist speziell auf die Werterhaltung der Rohrnetze abgestimmt.

In acht Wochenblöcken in Präsenz werden hier Spezialisten ausgebildet, die den neuen Herausforderungen – nicht zuletzt auch durch die Vermittlung interdisziplinärer Kompetenzen aus Technik, Recht, Wirtschaft und Sicherheitstechnik – ganzheitlich gerecht werden.

Praktische Übungen in Form von Projektarbeiten, Baustellen- und Werksbesichtigungen vertiefen nachhaltig das erlernte Fachwissen der Studierenden.

Insgesamt hat die Hochschule Kaiserslautern im vergangenen Jahr zwölf neue Master of Engineering in diesem Studiengang, der vom AN-Institut Technische Akademie Südwest durchgeführt wird, ausgezeichnet. „Die Sanierung und Instandhaltung von Rohrleitungen fordert immer wieder neue und intelligente Lösungen. Durch das Studium in Kleingruppen mit maximal 25 Studierenden, wird effektives und effizientes Lernen ermöglicht, und es entstehen nicht selten Teams fürs Leben, die eine neue Qualität in der Kanalsanierung schaffen.

Der Studiengang wird als berufsbegleitender Weiterbildungsstudiengang über 5 Semester angeboten, der als dualer Studiengang sowohl Fernlehrelemente als auch Präsenzunterricht in Form von 2 Studienwochen pro Semester beinhaltet. Nächster Studienbeginn ist der 11. November 2019.

Weitere Informationen gibt es unter: www.tas-kl.de

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FBS fördert den Nachwuchs

Planen, Bauen und Betreiben von Abwasserleitungen und -kanälen werden in der Ausbildung nur untergeordnet gelehrt. Dabei ist die Kanalisation eine der größten kommunalen Anlagevermögenpositionen und stellt ein interessantes Betätigungsfeld für Bauingenieure dar. Die Fachvereinigung Betonrohre und Stahlbetonrohre e.V. (FBS), Bonn, steuert dagegen.

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Bergbau-Hochschulen kooperieren

Die TU Clausthal und die Technische Hochschule Georg Agricola in Bochum wollen zukünftig insbesondere auf den Gebieten des Bergbaus, des Nachbergbaus und der Verfahrenstechnik zusammenarbeiten.

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Menschliche Mathematik

Alljährlich vergibt die TFH an die herausragenden hauptamtlich Lehrenden sowie Lehrbeauftragten einen Preise für die "Beste Lehre". Die Preisträger des Jahres 2015 sind der Mathematiker Prof. Dr. Christoph Gellhaus und der Qualitätsmanagement-Experte Marcus Plien.

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Bauingenieur nicht nur für die Bundeswehr

An der Helmut-Schmidt- Universität, einer Universität der Bundeswehr in Hamburg, wird ein Studiengang Bauingenieurwesen eingerichtet. Dieses Studienangebot wird sich vor allem an den Bedürfnissen öffentlicher Träger orientieren: Den Bauverwaltungen von Bund und Ländern.