Foto: Foto: Stadt Paris

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Paris testet neue Asphaltdecken

Die französische Hauptstadt Paris testet an drei Pilotstandorten neue Asphaltdeckschichten. Sie sollen den Verkehrslärm und die Aufheizung der Stadt reduzieren.

Ausgewählt wurden dafür Streckenabschnitte auf der Rue de Courcelles, der Rue Lecourbe und der Rue Frémicourt. Sie alle charakterisieren sich durch eine hohe Sonneneinstrahlung, einen hohen Lärmpegel sowie einen Mangel an Vegetation.

An jeder der drei Strecken werden neben den konventionellen Deckschichten etwa 250 m mit den innovativen Asphaltmischungen asphaltiert – so will man die Leistungsfähigkeit der Baustoffe beurteilen und auch, ob sie über die gleichen technischen Eigenschaften verfügen.

Mit den neuen Asphaltdecken soll eine Reduzierung der Rollgeräusche um mindestens 3 db(A) erreicht werden, was einer Halbierung entsprechen würde. Ebenso ist es das Ziel, die Umgebungstemperatur an den Straßen um 2 ° zu senken. Dazu werden zwei Asphaltbetonmischungen und ein Gussasphaltmischung modifiziert. Ansatzpunkt ist ein entsprechend großer Hohlraumgehalt im Mischgut, denn die Strecken sollen im Sommer mit Nutzwasser besprüht werden. Außerdem sollen „alternative“ Farbgebungen getestet. Die Kosten für die neuartigen Asphalte sollen dabei nicht mehr als 10 % gegenüber herkömmlichen Asphalten betragen.

Die drei Pilotstandorte in Paris sind Bestandteil des zum Teil von der EU geförderten Projekts „Life C-Low-N Asphalt – Life Cool amp; Low Noise Asphalt". In dem wird das Ziel verfolgt, die Auswirkungen von Klima und Lärm auf die Bürger zu reduzieren beziehungsweise die Bürger besser zu schützen. Projektpartner in Paris sind Colas, Eurovia und Bruitparif (eine gemeinnützige Umweltorganisation, die für die Überwachung des Umgebungslärms in Pariser verantwortlich ist). Die Kosten des Projektes betragen 2,3 Mio. Euro, von denen 1,4 Mio. Euro von der EU getragen werden. Die Laufzeit soll im Juni 2022 enden.

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Sechsstreifiger Ausbau der A 6 Nürnberg

Die Bauarbeiten am knapp sechs Kilometer langen Abschnitt der A6 zwischen den Autobahnkreuzen Nürnberg-Süd und Nürnberg-Ost können starten. Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann hat heute zusammen mit Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt symbolisch den ersten Spatenstich gesetzt.

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Baustart auf dem südlichen Berliner Ring

Brandenburgs Verkehrsministerin Kathrin Schneider und Rainer Bomba, Staatssekretär beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur haben mit dem ersten Spatenstich die Bauarbeiten für den Ausbau der A 10 zwischen den Autobahndreiecken Nuthetal und Potsdam gestartet.

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Masterplan für Bundesfernstraßenbau

Das Verkehrsministerium von NRW hat den im Koalitionsvertrag angekündigten Masterplan zur Umsetzung des Fernstraßenbedarfsplans in Nordrhein-Westfalen vorgestellt. Der Masterplan macht die wesentlichen Projekte im Bundesfernstraßenbau in den kommenden Jahren deutlich. Er zeigt, wie die Landesregierung die vom Bund beauftragten Straßenprojekte abarbeiten wird.

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Jetzt prüft der Rechnungsausschuss des Bundestages

Der Rechnungsprüfungsausschuss des Bundestages hat beschlossen, die Privatisierungspläne der Bundesregierung für die A 7 noch einmal neu zu berechnen.