Foto: Abbildung: dbb

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Kritik zum Standortkonzept

Der dbb fordert wesentliche Verbesserungen am Standortkonzept für die Infrastrukturgesellschaft. Obwohl im Gesetz steht, dass die Gewerkschaften bei der Umsetzung der Reform beteiligt werden müssen, ist dies bei der Entwicklung des Standortkonzeptes nicht geschehen.

Die Interessen der Beschäftigten und die Arbeitsfähigkeit sollten beim Standortkonzept klar im Vordergrund stehen. Die aktuellen Informationen aus dem Bundesverkehrsministerium lassen darauf jedoch nicht schließen. Die Nennung der Standorte des Fernstraßenbundesamtes ist ohne weitere Informationen fachlich nicht nachvollziehbar.

Aufgrund der vielen Fragen zum Standortkonzept fordert der dbb zeitnah ein Gespräch und weitere Informationen vom Bundesverkehrsministerium. Erst dann können der dbb und seine Mitgliedsgewerkschaften, BTB, komba, DVG und VDStra, eine Empfehlung zum Wechsel in die Infrastrukturgesellschaft und das Bundesfernstraßenamt aussprechen.

Der Gesetzgeber sieht vor, dass die Länder bis spätestens zum 1. Januar 2019 die Bereitschaft dieser Beschäftigten zum Wechsel individuell erfragen und dem Bund außerdem einen Verwendungsvorschlag machen. Zudem fordern die Gewerkschaften den Abschluss eines Tarifvertrags mit dem Bund.

Die Aussage des Bundesverkehrsministers, dass bei der Neuordnung die Interessen der Beschäftigten und ihrer Familien hinsichtlich Status, Arbeitsplatz und Arbeitsort gewahrt werden, nehmen die dbb Gewerkschaften sehr ernst. Damit bestätigt Bundesverkehrsminister Scheuer nochmals, dass es keine Versetzungen gegen den Willen der Beschäftigten geben wird, dass wechselbereite Beschäftigte unter Wahrung ihrer Besitzstände übernommen werden und dass die Weiterbeschäftigung grundsätzlich am bisherigen Arbeitsplatz und Arbeitsort erfolgen wird.

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Infrastrukturgesellschaft und Fernstraßenbundesamt

Bundesverkehrsminister Scheuer hat am 19. April 2018 auf der Verkehrsministerkonferenz in Nürnberg Standortkonzepte zur Infrastrukturgesellschaft und dem dazugehörigen Fernstraßenbundesamt vorgestellt.

Wenn alles nach Plan läuft, sollen die Tarifverhandlungen Ende Januar 2019 abgeschlossen werden

Eckpunkte festgezurrt

Tarifvertrag für IGA und FBA

Das Bundesverkehrsministerium und die Gewerkschaften haben den Grundstein für den erfolgreichen Abschluss der Tarifverhandlungen bei der Infrastrukturgesellschaft gelegt.

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Infrastrukturgesellschaft kann starten

Die größte Verwaltungsreform in dieser Legislaturperiode nimmt Fahrt auf: die IGA, die Infrastrukturgesellschaft, ist gegründet. Die Gesellschaft soll ab dem 1. Januar 2021 ihre Aufgaben vollumfänglich aufnehmen. Der Aufsichtsrat hat erstmalig getagt – den Vorsitz übernimmt Dr. Gerhard Schulz.

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Als „Familienfreundliches Unternehmen“ zertifiziert: Leonhard Weiss

Seit über 110 Jahren verwirklicht das Familienunternehmen Leonhard Weiss anspruchsvolle Bauvorhaben und lässt so Lebensräume, Verkehrswege und Netze für die moderne Gesellschaft in Europa entstehen. Damit die Beschäftigten motiviert und leistungsbereit sind und bleiben, ist heute die Vereinbarkeit von Berufs- und Familienleben ein immer an mehr Wert gewinnender Faktor.