Keestrack | 17.07.2018

Hightech auf dem Laufsteg

Keestrack hat einen neuen raupenmobilen Prallbrecher R3e auf den Markt gebracht, den das Unternehmen auf der Intermat präsentierte.

 - Der Keestrack R3e mit vollhybrider Antriebstechnik.
Der Keestrack R3e mit vollhybrider Antriebstechnik.
Foto: Keestrack

Der kompakte 250-t/h-Brecher verfügt über ein vollhybrides diesel-elektrisches Antriebs-Konzept mit 235 kW starkem EU IV-Volvo-Diesel, 300-kVA-Generator sowie zwei separaten E-Motoren für den Brecherantrieb (opt. 132 kW /160 kW) und die Versorgung der kompletten Anlagenhydraulik inkl. Raupenfahrwerk (45 kW). Damit lässt sich der R3e weiterhin vollautark diesel-elektrisch betreiben. Die serienmäßige „Plug-In“-Funktion erlaubt jedoch auch den vollelektrischen Betrieb ab Netz oder Beistellgeneratoren. Ohne Starten des Dieselmotors kann dann die Anlage jederzeit neu ausgerichtet oder die Haldenbänder bewegt werden. Ein 63-kVA-„Plug-Out“-Anschluss ermöglicht in allen Betriebsarten die elektrische Versorgung nachgeschalteter Siebanlagen oder Förderbänder. Mit rund 32 t wiegt der vollelektrische Keestrack R3e in Komplettausstattung nur knapp 1.000 kg mehr als sein ebenfalls erhältliches diesel-hydraulisches Pendant. Zur Vollausrüstung zählen neben der Vibrations-Vorabsiebung mit optionalem Seitaustrag, ein Überband-Magnet am Hauptband sowie das neue optionale Eindeck-Anbausieb (4,4 m² Siebfläche) mit Rückführband inkl. optionalem Windsichter, bzw. Aufhaldung des Überkorns über einen demontierbaren Seitförderer.

Markterschließung in Frankreich
„Nach gut drei Jahren Entwicklung präsentieren wir mit dem Keestrack R3e eine Maschine, die konsequent alle Schlüsselmerkmale unserer Hybridtechnologie vereint,“ sagt Firmenchef Kees Hoogendoorn. „Auf der Intermat haben wir viele Anfragen erhalten – bis hin zu sehr konkreten Projekten.“ Wie wichtig ein flächendeckendes und dichtes Händler- und Servicenetz in nationalen Märkten ist, zeigte sich im französischen Intermat-Heimspiel: In den vergangenen Monaten baute Keestrack seine französische Vertriebs- und Servicestruktur grundlegend um und verfügt nun über insgesamt zehn Händler und Servicepartner in allen Regionen. „Obwohl der Aufbereitungssektor auf der diesjährigen Intermat eher schwach vertreten war, erfuhren wir einen großen Zuspruch französischer Experten aus Gewinnung und Recycling. Unsere verstärkte Marktbearbeitung trägt also Früchte, zudem zeigen sich auch in Frankreich als einem der großen europäischen Märkte deutliche Anzeichen für einen konjunkturellen Aufschwung,“ so die abschließende Einschätzung von Kees Hoogendoorn.