Joint-Venture | 11.12.2018

Johann Bunte und Deutsche Asphalt bündeln Asphaltproduktion

Die Deutsche Asphalt GmbH, eine Tochtergesellschaft der Strabag AG, und die Johann Bunte Bauunternehmung GmbH & Co. KG bündeln ab 2019 im Nordwesten Deutschlands ihre Kräfte in der Produktion und im Vertrieb von Asphaltmischgut.

Die Unternehmen planen zum 1.Januar 2019 die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens mit Sitz in Ahlhorn. In die Nordwestdeutsche Mischwerke (NWM) GmbH & Co. KG wollen beide Partner Beschäftigte und Maschinen von insgesamt 13 Asphaltmischwerken in Niedersachsen, Hamburg und Schleswig-Holstein einbringen. Deutsche Asphalt und Bunte werden jeweils 50 % der Anteile an der neuen Gesellschaft erwerben. Die EU-Kommission hat das Vorhaben bereits wettbewerbsrechtlich genehmigt.

 - Die Asphaltmischanlage Hamburg-Peute der Deutschen Asphalt zählt zu den 13 Standorten, die in die Nordwestdeutsche Mischwerke GmbH Co. KG eingebracht werden.
Die Asphaltmischanlage Hamburg-Peute der Deutschen Asphalt zählt zu den 13 Standorten, die in die Nordwestdeutsche Mischwerke GmbH Co. KG eingebracht werden.
Foto: Deutsche Asphalt GmbH

„Mit dem Zusammenschluss erreichen beide Partner gleich zwei wichtige Ziele: Zum einen profitieren Strabag und Bunte bei ihren Straßenbau-Aktivitäten in der Region von einer nachhaltig verbesserten Versorgung mit Asphaltmischgut. Zum anderen erhöht sich die Auslastung der künftig gemeinsam betriebenen Asphaltmischanlagen", erklären Werner Eistert, Geschäftsführer der Deutschen Asphalt GmbH, und Rainer Kolthoff, Kaufmännischer Leiter bei der Johann Bunte Bauunternehmung GmbH & Co. KG.

Zum Jahreswechsel werden die neun bisherigen Standorte von Bunte – Winsen, Georgsheil-Aurich, Papenburg, Kampe, Ahlhorn, Emsbüren, Bramsche-Engter, Getmold und Halle – unter dem Dach der Nordwestdeutsche Mischwerke (NWM) GmbH & Co. KG vereint mit vier Werken, die bislang von der Deutschen Asphalt geführt werden: Mühbrook, Süsel-Bujendorf, Hamburg-Peute und Wilhelmshaven.

Die personelle Besetzung an den 13 Mischanlagen und Verwaltungsstandorten bleibt durch den Zusammenschluss unverändert. Das Gemeinschaftsunternehmen mit insgesamt 70 Beschäftigten kommt auf eine Jahresproduktion von deutlich mehr als 1 Mio. t Asphaltmischgut.