Backers | 11.02.2019

Gelungene Kombination

Für die Aufbereitung von Bodenaushub und Baustoffgemischen hat die Firma Backers mithilfe der Sternsiebtechnik eine wirtschaftliche Lösung entwickelt, die sich in der Praxis bereits bewährt hat.

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Durch das Prinzip „erst Sieben – dann Brechen“ gelangt nur sauberes Material ohne Feinanteil in den Brecher.
Durch das Prinzip „erst Sieben – dann Brechen“ gelangt nur sauberes Material ohne Feinanteil in den Brecher.
Foto: Backers

Wichtiger Bestandteil des Konzeptes ist der patentierte Grizzlyscreen, der größere Stein- und Materialanteile direkt bei der Materialaufnahme aussortiert. Lediglich der Feinanteil 0-150/300 mm, der im Grizzlyscreen bereits aufgelockert worden ist, gelangt auf den Bunker. Aussortierte Steine können etwa mittels Hammer zerkleinert und dann noch einmal aufgegeben werden. Der kompakt gebaute Grizzlyscreen wird als Zusatzoption angeboten, er kann ohne großen Aufwand auf den Bunker eines 2-Fraktionen-Sternsiebs montiert werden.

Nahezu sauberes Material

Der aufgelockerte Feinanteil 0-150/300 mm gelangt dann auf ein ca. 7 m langes, ansteigendes Sternsieb. Ein Vorteil der Sternsiebtechnik ist, dass das Material nach dem Siebvorgang nahezu sauber ist. Für die Kombination „erst Sieben – dann Brechen“ ist dies ein entscheidender Vorteil, denn so gelangt nur sauberes Material ohne Feinanteil in den Brecher. Dies ermöglicht den Einsatz eines kleinen Brechers, wobei aufgrund des effizienten Brechens eine hohe Leistung erzielt wird. Die Übergabe des Materials an den Brecher erfolgt aufgrund der hohen Abwurfhöhe ohne weiteres Förderband, durch die Sternsiebtechnik ist eine dosierte Übergabe gewährleistest. Die gebrochenen Steine könnten als Frostschicht verwendet werden. Die Leistung liegt zwischen 60 und 120 t Frostschicht je Stunde, der Durchsatz kann bis zu 200t/h betragen.