A 3 | 07.12.2017

Freigabe nach sechsstreifigem Ausbau

Eine der längsten Autobahnbaustellen Deutschlands ist Geschichte. Der mehr als 15 km lange 6streifige Ausbau der A 3 zwischen Marktheidenfeld und Helmstadt ist abgeschlossen. Der Freigabe wohnte allerlei Politprominenz bei.

Mit dem Ausbau wird die Leistungsfähigkeit auf diesem Abschnitt deutlich erhöht. „Der Ausbau der A 3 ist ein Meilenstein für die Mobilität in Unterfranken. Damit stärken wir eine der Hauptverkehrsachsen in Deutschland und lösen Engpässe auf“, so der geschäftsführenden Bundesverkehrsminister Christian Schmidt.

 - 15 ausgebaute Kilometer der A 3 wurden am Nikolaustag freigegeben
15 ausgebaute Kilometer der A 3 wurden am Nikolaustag freigegeben
Foto: BMVI

Die länderübergreifende Zusammenarbeit zwischen Bayern und Baden-Württemberg ist hocherfolgreich abgelaufen. „Nach den guten Erfahrungen in der Planungsphase haben wir uns gemeinsam dafür entschieden, der Autobahndirektion Nordbayern auch die Ausführungsplanung und den Bau zu übertragen“, sagte Bayerns Verkehrsstaatssekretär Gerhard Eck.

Beim 168 Mio. Euro schweren Ausbau spielte der Anwohnerschutz eine große Rolle. Auf 7 km wurde ein lärmreduzierender, offenporiger Asphalt verbaut. Außerdem gibt es auf mehr als 7 km Lärmschutzwände und -wälle mit einer Höhe von bis zu 12 m. Die Lärmreduzierung entspricht einem Rückgang des Verkehrsaufkommens um bis zu 90 %.

Mit der Verkehrsfreigabe sind jetzt zwischen Aschaffenburg und Biebelried 76 von 94 km 6streifig ausgebaut. Die restlichen 18 km im Spessart und bei Würzburg sind derzeit im Bau. Im Abschnitt von Rohrbrunn bis zur Haseltalbrücke wurde bereits die Fahrbahn Richtung Würzburg ausgebaut. Bis Ende 2018 soll auch die Fahrbahn Richtung Frankfurt fertig gestellt sein. Im Ausbauabschnitt von der Haseltalbrücke bis Markheidenfeld konnten die Fahrbahnen dieses Jahr so weit verbreitert werden, dass den Verkehrsteilnehmern während des eigentlichen Streckenausbaus in den Jahren 2018 und 2019 vier ausreichend breite Fahrstreifen zur Verfügung stehen. Ziel ist, dass die A 3 zwischen Biebelried und Aschaffenburg bis 2019, spätestens 2020, durchgängig 6streifig befahrbar ist. Dafür werden 1,4 Mrd. Euro aufgewendet.