Backers | 17.07.2018

Kombi mit bärenstarken Kräften

Bei der Zerkleinerung unterschiedlicher Produkte, in Kombination mit Feinanteilen, ist eine besondere Maschinenkonstellation hilfreich. Der Aufbereitungsspezialist Backers rät, bei der Aufbereitung von kontaminierten Böden und Bauschutt zuerst zu sieben, „zumal diese Vorgehensweise auch wirtschaftlich interessant ist.“

 - Der Grizzlyscreen trennt grobes Material direkt bei der Materialaufgabe.
Der Grizzlyscreen trennt grobes Material direkt bei der Materialaufgabe.
Foto: Backers

Backers schlägt eine Kombination aus Grizzlyscreen, Sternsieb und Prallbrecher für die Aufbereitung von Bauschutt, mineralischen Böden oder auch lehmbehafteten Steinen vor. Das Grizzlyscreen besteht aus einseitig gelagerten, rotierenden Walzen und trennt grobes Material direkt bei der Materialaufgabe. Der Feinanteil 0- 150/300mm wird dabei bereits aufgelockert und dem Sternsieb vom Bunker aus übergegeben. Das Sternsieb siebt z.B. bei 45 mm. Der gereinigte Anteil 45-150/300mm kann danach dem Prallbrecher übergeben werden. Eisen wird durch einen Überbandmagneten vor dem Einlass des Prallbrechers separiert. Dann kann das Material bei 60-80 mm grob gebrochen werden, da das gebrochene Material im Kreis gefahren wird. Mit dieser Vorgehensweise geschieht der gesamte Vorgang staubreduziert. Bindiges und zu grobes Material kann nicht in den Brecher gelangen. Insbesondere im Bodenrecycling, aber auch beim Recycling von mineralischem Bauschutt hat diese Kombination Vorteile. Der Feinanteil 0-45 mm kann dann mittels Reinigungseinheit aufbereitet werden. Der Materialstrom 0-45 mm wird an eine Reinigungseinheit weitergeleitet. Brechsand wird bei 8-10 mm abgesiebt. Zugleich wird dadurch der Feinanteil in der Gutfraktion gemindert. Hinter dem feinen Siebe saugt ein Windsichter Leichtstoffe aus der Gutfraktion, am Ende des nachfolgenden Förderbandes wird Eisen entfernt.