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Ammann Gruppe übernimmt Elba

Die weltweit tätige Ammann Gruppe und der Betonanlagenhersteller Elba haben am 11. Februar einen Vertrag zum Erwerb sämtlicher Anteile an der Elba-Werk Maschinen-Gesellschaft mbH durch Ammann unterzeichnet. Die 1948 gegründete Unternehmung Elba mit Sitz in Ettlingen, Deutschland, gilt als international angesehener Produzent von hochwertigen Betonmischanlagen.

Damit vervollständigt die Ammann Gruppe ihr Angebotsportfolio in idealer Ergänzung zum bestehenden Asphaltanlagen- und Maschinengeschäft. Vorbehaltlich der Bewilligung durch die Kartellbehörden wird der eigentliche Kaufvollzug durch Ammann per Anfang März 2014 umgesetzt. Über den Kaufpreis haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart.

Mit der Akquisition von Elba stärkt Ammann seine Position im internationalen Betonmischanlagengeschäft. Insbesondere in den Märkten von Zentraleuropa, Russland/GUS, Middle East und Nordafrika steht Elba seit Jahrzehnten für hochwertige Anlagen im Betonbereich – Anlagen mit international bewährter, deutscher Technologie, die führend sind in Qualität, Leistung und Wirtschaftlichkeit.

Alle Anlagenteile und Komponenten werden in Ettlingen von einem Team von rund 130 qualifizierten Mitarbeitenden entwickelt, konstruiert und produziert. Durch die Übernahme der bestehenden und bestens eingespielten Führungscrew wird die Niederlassung in Ettlingen somit zum Betonzentrum der Ammann Gruppe. Mit dieser Ausrichtung und den Synergien in den Bereichen Anlagensteuerungen und Mischprozesse stellt die Akquisition für Ammann die ideale Ergänzung als Zulieferer und Dienstleister für die Bauindustrie dar.

Hans-Christian Schneider, CEO Ammann Gruppe kommentiert die Entscheidung: „Wir freuen uns sehr, mit Elba den idealen Partner im Bereich Betonanlagen gefunden zu haben. Mit den in Deutschland entwickelten und produzierten Betonanlagen sind wir in der Lage, baustoffunabhängig die Bedürfnisse unserer weltweiten Kunden mit etablierten Qualitätsprodukten abdecken zu können.“

Axel Bullinger, bisheriger Geschäftsführer Elba und Geschäftsführer der neuen Ammann Niederlassung in Ettlingen fügt hinzu: „Die Integration in die Ammann Gruppe und die Investition in den Standort geben uns die Sicherheit und die Möglichkeit, unsere Produkte unter dem Dach eines global tätigen Unternehmens langfristig vertreiben und weiterentwickeln zu können. Das bestehende Netz an Ammann Niederlassungen und Vertragspartnern bringt uns noch näher zu unseren Kunden. Ich bin überzeugt, dass das erweiterte Produktportfolio Ammann und auch mein bisheriges Team entscheidend vorwärts bringen wird.“

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Ammann führt die Familientradition weiter

Hans-Christian Schneider, bisheriger stellvertretender CEO, übernahm auf den 1. Januar 2013 die Leitung der Ammann Gruppe.

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Verlust für die Asphaltbranche

Hermann Märtens, der langjährige ehemalige Geschäftsführer der Ammann Asphalt GmbH in Alfeld, ist am 31. Dezember 2012 plötzlich und unerwartet im Alter von 76 Jahren verstorben.

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Fayat übernimmt die Straßenbausparte von Atlas Copco

Die Fayat Gruppe kauft die Straßenbausparte von Atlas Copco, die Erdbau- und Asphaltwalzen, Fertiger und Fräsen herstellt. Diese Maschinen werden unter der Marke Dynapac vertrieben.

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John Deere kauft Wirtgen Group

Das ist ein Paukenschlag, der bei allen Beteiligten viele Emotionen freisetzt: Die Wirtgen-Brüder verkaufen ihre Unternehmens-Gruppe an Deere & Company, besser bekannt als John Deere. Vorbehaltlich der Zustimmung verschiedener Landes-Kartellbehörden, wird der Deal voraussichtlich Ende 2017 abgeschlossen sein. Zum Verkaufspreis wurden auf Nachfrage keine Angaben gemacht. Unterschiedliche Quellen sprechen von rund 4,5 Mrd. Euro.