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Alberti-Preis 2018 verliehen

Die Alberti-Stiftung hat Prof. Dr. Michael Krings und Dr. Rudolf Stockar am 9. November in Ingelfingen für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Paläontologie geehrt.

Der mit 10.000,-- € dotierte Preis der Alberti-Stiftung der Hohenloher Muschelkalkwerke würdigt Berufspaläontologen und Privatpaläontologen für herausragende Leistungen. In diesem Jahr ging er zu gleichen Teilen an Prof. Dr. Michael Krings, Bayerische Staatssammlung für Paläontologie und Geologie München, und Dr. Rudolf Stockar, Museo cantonale di storia naturale Lugano. Prof. Krings wurde ausgezeichnet für seine Verdienste um die Erforschung paläozoischer Floren und fossiler Pilze und deren biotische Interaktionen mit anderen Organismengruppen sowie für seinen Einsatz um die Sichtbarkeit von Paläobotanik und Paläomykologie durch seine Beiträge zu mehreren internationalen Lehrbüchern. Dr. Stockar wurde gewürdigt für seine Verdienste um die Geologie und Paläontologie der Südalpen in vielseitigen Publikationen insbesondere über die mitteltriassischen Fossillagerstätten des Monte San Giorgio sowie deren museale Präsentation und erfolgreiche Aufnahme ins UNESCO Weltnaturerbe. Dies wurde von den Laudatoren Dr. Mike Reich und Prof. Dr. Joachim Reitner gebührend gewürdigt.

Urkunde und Preisgeld überreichten für die Alberti-Stiftung die Vorsitzenden von Vorstand und Kuratorium, Dr. Martin Westermann und Frank Hippelein, dazu noch einen in Halbleder gebundenen Reprint von Albertis „Monographie“ von 1834. Einen Bericht über die Tätigkeit von Alberti-Stiftung und Muschelkalkmuseum im Jahr 2017 gab Museumsleiter Dr. Hans Hagdorn.

Würdigung der „kleinen Wissenschaften“

In ihren Grußworten betonten Regierungspräsident Wolfgang Reimer und Peter Röhm, Präsident des Industrieverbands Steine und Erden Baden-Württemberg (ISTE), die Leistungen der „kleinen Wissenschaften“, die ohne Mithilfe von außen und die finanzielle Unterstützung von Sponsoren oft nicht überleben könnten. Es sei besonders erfreulich, dass sich eine Gruppe von Unternehmen gefunden hat, die gewillt war, die Wissenschaft durch die Bildung einer Stiftung zu unterstützen. „Ich möchte den Muschelkalkwerken für die Unterstützung der Paläontologie recht herzlich danken. Mit der Alberti-Stiftung tragen sie dazu bei, die Ergebnisse wissenschaftlicher Arbeiten an die Öffentlichkeit zu bringen.“ Diesen Worten von Regierungspräsident Wolfgang Reimer pflichtete auch Präsident Prof. Joachim Reitner bei, der die Grüße der Paläontologischen Gesellschaft überbrachte.

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Im Dienste der Fossilien

An die 120 Gäste folgten am 11. November trotz drohenden Wintereinbruchs der Einladung von Stiftern, Vorstand und Kuratorium der Friedrich von Alberti-Stiftung der Hohenloher Muschelkalkwerke zur 12. Verleihung des Alberti-Preises ins baden-württembergische Ingelfingen.

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Alberti-Preis 2014 verliehen

Rund 180 Gäste folgten am 7. November der Einladung von Stiftern, Vorstand und Kuratorium der Friedrich von Alberti-Stiftung der Hohenloher Muschelkalkwerke zur Verleihung des 11. Alberti-Preises ins baden-württembergische Ingelfingen. Die 1997 von 20 Unternehmen aus der Rohstoffbranche begründete Stiftung würdigt mit dem Preis, der im Wechsel an Berufspaläontologen und Privatpaläontologen verliehen wird, herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Paläontologie.

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Prof. Lenz-Preis in Bratislava verliehen

Der Preis der Stiftung Prof. Joachim Lenz geht in diesem Jahr an Prof. Dr. Georg Steinhauser und Dr. Sergiy Dubchak. Er wird seit 2003 alle drei Jahre vom Institut für Rohrleitungsbau an der Fachhochschule Oldenburg e.V. für bilaterale Projekt-/Ingenieurarbeiten verliehen.

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The Winner is: Prof. Dr.-Ing. Raimar Scherer

Prof. Dr.-Ing. Raimar Scherer von der Technischen Universität Dresden wird in diesem Jahr mit der Konrad-Zuse-Medaille ausgezeichnet. Dies hat das Kuratorium des Zentralverbandes Deutsches Baugewerbe, ZDB, in seiner jüngsten Sitzung beschlossen. Der ZDB ehrt damit Scherers Forschungsergebnisse im Bereich Building Information Modeling (BIM). Dieses Modell der durchgängigen Digitalisierung der planungs- und realisierungsrelevanten Bauwerksdaten und deren Vernetzung birgt ein erhebliches Innovationspotenzial in der Wertschöpfungskette Bau.