Kemroc | 19.06.2017

Neuer Name für Spezialfräsen

Mit dem neuen Namen Kemroc schärft ein Hersteller aus Thüringen das Markenprofil seiner weltweit bekannten Sonderlösungen für den Baggeranbau. Die Spezialfräsen für den Kanalbau, den Gesteinsabbau, den Betonabbruch und die Betonsanierung werden weiterhin am Firmenstandort Hämbach gefertigt.

 - Spezialfräsen, die bisher unter der Marke Erket vertrieben wurden, erhalten mit dem neuen Namen Kemroc ein neues, zusätzlich geschärftes Markenprofil.
Spezialfräsen, die bisher unter der Marke Erket vertrieben wurden, erhalten mit dem neuen Namen Kemroc ein neues, zusätzlich geschärftes Markenprofil.
Foto: Kemroc

Eine deutliche Abgrenzung von Standardfräsen soll der neue Markenname Kemroc bringen, unter dem ein mittelständischer,  weltweit führender Hersteller sein breites Sortiment an Spezialfräsen für den Baggeranbau vertreibt. Dessen leistungsstarke und robuste, weltweit tausendfach erfolgreich verwendete Sonderlösungen mit dem Prädikat „Made in Germany“ bekommen damit ein eigenes, unverwechselbares Markenimage.

Markenprofil wird geschärft

Anbaufräsen aus Hämbach in Thüringen haben bereits eine lange Tradition. Die Firmengeschichte im Zeitraffer: Schon im Jahr 1999 gründete der Ingenieur Klaus Ertmer dort das Unternehmen Erkat zur Herstellung von Quer- und Längsschneidkopffräsen, die auch weltweit unter diesem Firmennamen vertrieben wurden. Seit dem Jahr 2011 gibt es die eigenständige Firma Erket GmbH & Co. KG, von welcher sämtliche neuen Fräsen entwickelt wurden. Erkat wurde Anfang Februar 2017 von der schwedischen Atlas Copco Gruppe übernommen. Unabhängig hiervon führt ERKET unter der neuen Marke Kemroc am selben Standort die Entwicklung und Herstellung von Sonderlösungen für den Anbau an Hydraulikbaggern und anderen Trägergeräten fort. Der Unternehmer Klaus Ertmer erläutert: „Durch ihre hohe Leistung, Flexibilität und Zuverlässigkeit haben sich unsere Maschinen bereits tausendfach auf dem Weltmarkt bewährt. Während jedoch die Nähe der Namen ERKAT und ERKET einstmals gewünscht war, wollen wir uns jetzt bewusst davon abgrenzen. Mit dem neuen Namen Kemroc schärfen wir das Produktimage unserer Spezialfräsen.“ Bereits Ende Juni 2017 soll der Konstruktions- und Fertigungsbetrieb ebenfalls in KEMROC umbenannt werden, um die Markenintegrität nochmals zu erhöhen.

Sortiment wird verbreitert

Unter dem griffigen Slogan „Revolution of Cutting“ gehen Spezialfräsen von Kemroc in schwierige Materialien, wenn andere Bagger und Anbaugeräte schon lange an ihre Grenzen kommen. Damit lösen sie besondere Aufgaben überall im Straßen-, Kanal- und Spezialtiefbau, in Abbruch und Betonsanierung, Tunnelbau, Gesteinsabbau, Bohrtechnik und beim Reinigen ebener Stahlflächen. Während Atlas Copco die Herstellung von Standard-Anbaufräsen fortführt, treibt das Unternehmen die Entwicklung, Fertigung und den Vertrieb seiner Sonderlösungen voran. Das aktuelle Produktportfolio trägt durchweg das Prädikat „Made in Germany“ und umfasst Kettenfräsen, Anbautrencher, Felsschneidräder, Asphalt- und Baumstumpffräsen sowie Bohrantriebe und Reinigungsfräsen.