BT-Wolfgang Binder GmbH | 12.02.2016

Möllerwagen im Ruhestand

Die BT-Wolfgang Binder GmbH ersetzt Möllerwagen bei der voestalpine AG durch moderne Bandmöller. Bereits seit 14 Jahren versorgt die BT-Wolfgang Binder GmbH das Unternehmen aus einem breiten Produktsortiment.

 - 2002 hat die BT-Wolfgang Binder GmbH die erste Förderanlage an die voestalpine AG für den Erztransport in Linz geliefert.
2002 hat die BT-Wolfgang Binder GmbH die erste Förderanlage an die voestalpine AG für den Erztransport in Linz geliefert.
Foto: BT-Wolfgang Binder

2002 wurde erste Förderanlage an die voestalpine AG für den Erztransport in Linz geliefert. Es folgten Bunkerumbauten, Fördersysteme, Kohleaufbereitungsanlagen Senkrechtförderer und vieles mehr.

Auch beim aktuellen Hochofenprojekt „Umbau der Möllerungen bei den Hochöfen 5 und 6“ vertraut voestalpine der BT-Wolfgang Binder GmbH an - genauer gesagt: der Abteilung BTW Plant Solutions, die für den Bereich Mineral Processing & Conveyer Technology tätig ist und diesen Namen seit November 2015 trägt.

Seit es die 8 m-Hochöfen in Linz bei der voestalpine Stahl GmbH gibt, sind die Möllerwagen im Einsatz – bereits seit über 70 Jahren. Darum dürfen die „alten Herren“ jetzt in den wohlverdienten Ruhestand gehen. Im Zuge der Zustellung von Hochofen 5 im vergangenen Jahr wurde die Bandmöllerung HO 5 gebaut, bei der Zustellung von Hochofen 6 folgt nun die Bandmöllerung HO 6.

„Jeder, der schon einen Umbau in einem Bestand hinter sich hat, weiß, wie groß die Herausforderung ist, eine neue Anlage zu integrieren. Erschwerend kam hinzu, dass das Projekt erst im Mai 2014 genehmigt wurde und das Projektteam binnen zweier Monate eine Einreichung zusammenstellen musste. Das Detailengineering startete sofort und Anfang November 2014 wurde die gesamte Anlage an den Bestbieter BT-Wolfgang Binder vergeben. Die Möllerwagen werden durch Dosierbandwaagen, Förderrinnen, Wiegebunker, Wiegerinnen und Förderbänder ersetzt. Der Möller wird über Förderbänder – wie beim Hochofen-A – und zwei neue Möllerzwischenbunker über die bestehenden Skips in den Hochofen transportiert.“ so der Projektleiter Herr Andreas Mairwöger von der voestalpine Stahl GmbH in Linz.