BASt | 14.07.2017

Förderbescheide für das Forschungsprojekt „Betonfahrbahn 4.0“

Aus dem Innovationsprogramm Straße der BASt wurde ein weiterer Förderbescheid übergeben. Die Förderung in Höhe von 4,7 Mio. Euro geht an das Forschungsprojekt „Betonfahrbahn 4.0“ der Verbundpartner Universität Stuttgart, Cavex GmbH & Co.KG, Otto Alte-Teigeler GmbH, Wirtgen GmbH, Liebherr GmbH, Heinz Schnorpfeil Bau GmbH sowie Lehmann & Partner GmbH.

Bei der Übergabe der Förderbescheide in der Universität Stuttgart erklärte Staatssekretär Barthle: „Die Infrastruktur ist das zentrale Nervensystem unseres Landes. Extreme Wetterlagen und wachsende Verkehre machen Beton-Autobahnen jedoch zu schaffen. Die gezielte digitale Vernetzung im Betonstraßenbau kann dazu beitragen, unsere Straßen leistungsfähiger zu bauen und den Erhaltungsaufwand zu minimieren. Das trägt auch zu mehr Verkehrssicherheit und weniger Baustellen bei. Deshalb fördern wir die Forschung an innovativen Konzepten wie dem Projekt ‚Betonfahrbahn 4.0.“

 - Norbert Barthle, Parlamentarischer Staatssekretär beim BMVI (Bildmitte), übergab Förderbescheide aus dem Innovationsprogramm Straße der BASt in Höhe von 4,7 Mio. Euro
Norbert Barthle, Parlamentarischer Staatssekretär beim BMVI (Bildmitte), übergab Förderbescheide aus dem Innovationsprogramm Straße der BASt in Höhe von 4,7 Mio. Euro
Foto: Universität Stuttgart/Max Kovalenko

Die Verbundpartner erhalten die Förderung, um die Forschung im Bereich „Innovationen im Straßenbau – Prozesssichere Herstellung von Straßen in Betonbauweise“ voranzutreiben. In dem Forschungsprojekt sollen gemäß dem Konzept „Industrie 4.0“ theoretische und technische Grundlagen für eine gezielte digitale Vernetzung im Betonstraßenbau geschaffen werden. Hierfür gilt es, baustoff- und verfahrenstechnisch relevante Inhalte für die digitale Kommunikation und Verwertung in der Prozesskette zu eruieren und bereitzustellen. Weitere Schwerpunkte stellen die systematische Prozessanalyse und -optimierung dar.

Im Ergebnis sollen eine deutliche Erhöhung der Prozesssicherheit und der Herstellungsqualität von Betonfahrbahndecken erzielt werden. Für den Bereich der Straßeninfrastruktur lassen sich daraus eine Verringerung der Lebenszykluskosten sowie eine Erhöhung der Verfügbarkeit und Sicherheit für den Verkehrsträger Straße ableiten.